| Highway to Hill ... |
Seite 13 von 16 Day 5 Frühstück wesentlich lekkerer wie das Abendessen gestern. Große Auswahl an Alles. Aber für nächstes Jahr ist klar, dass in diesem Lokal zumindest nicht mehr diniert wird. Rich hat schon was neues im Visier. Es ist noch trüb. Vom Tal aus stechen wir hoch ins Oberengadin in Richtung Pontresina. Phil hat einen völlig unbefahrenen Inlineweg abgecheckt, auf dem nur wir alleine der Sonne entgegen rollen. Es geht durch idyllische Dörfchen ca. eine Stunde am Fluß entlang. Kein Berg zum Frühstück – good. Vor uns steht plötzlich der mächtige Piz Palü-Gletscher, die Spitze ist noch von Wolken eingehüllt. Mal wieder ein gigantischer Eindruck. Wir cruisen vorbei an der Skistation Diavolezza, auf den Bernina Paß. Der ist zwar nicht steil, aber er zieht sich, außerdem ist das bisschen Sonne vom Tal verschwunden und es hat sich wieder zugezogen. Es ist ekelhaft kalt und windig. Links und rechts ragen Gletscher in den Himmel. Leider kommt zur Witterung auch noch der Verkehr. Scheint ne Verbindungs- Handelsstraße zu sein. Andauernd überholen uns Trucks. Aber bei diesen Straßen/ Witterungsverhältnissen kommt Frank auf seine Kosten. Das ist sein Wetter. Heimatlich kalt und windig, wie an der Nordseeküste. Heimvorteil, er fährt allen davon. Adele versucht pace zu halten, bricht aber nach hinten ab. Oben am Paß möchte man denken man ist in Russland von den Gebäuden und vom Wetter her. Schnell Klamotten wechseln, Gott fühlt sich das ekelhaft an. Ein kurzer Downhill und links um die Kurve sind wir wieder in der Schweiz. Na, langsam verwirrt? Ich blick auch nicht mehr durch, in welchem Land hinter welchem Berg wir uns dauernd befinden. Das Gebiet hier heißt jetzt Forcola und ist laut Touristguide zollfreie Zone. So ne Art Niemandsland Schweiz/Italia. Es geht wieder steil bergauf, gut 10 km. Anfangs noch Sonne, aber am Gipfel wie schon vorhin eiskalt, Wind, Wolken. Und hier ist wieder ne Grenze. Italien soll vor uns liegen sagt man. Mit dem Bike machen die Zöllner wenig Streß, aber Richard mit Teamauto wird ordentlich gefilzt nach Bomben und Dope. Er muß die Karre ausladen, doofe Fragen beantworten, Schikane wegen nichts. Nun beginnt ein wunderschöner Downhill ins Livignotal. Die Sonne lacht schon nach wenigen Metern wieder. Ein riesiges grünes Tal, vereinzelte Holzhütten, links und rechts eingebettet von Zweitausendern. Ein Traum für`s Auge. |
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| Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 ) | ||||||||||||||||||
Highway to Hill