| Highway to Hill ... |
Seite 3 von 16 Day 2 Nun war doch eine drogenfreie Nacht, trotzdem fühle ich mich übermüdet und meine Augen kleben wie nach der 3......Und alles wegen der verdammten Schnarcherei. Ich beschwere mich bei Phillip und ihm ist´s sogar peinlich. Sehr schön. Hoffe blos, dass das nicht zum Programm wird. Einzelzimmer sollte Pflicht sein. Da ich aber Richard den Boss der Mission noch nicht kenne, steht dieser Luxus erst mal in den Sternen. Taschen packen – Frühstück. Deluxioso. Vollstopfen bis der Arzt kommt. Echt ne feine Küche die Allgäuer. Bei der Tagesbesprechung stellt sich dann heraus, dass wir nicht 8, sondern 15 Mann und Frau sind. Die Gruppe Schweizer, Schwarzwälder oder wie auch immer am Nachbartisch ist auch mit dem Velo da. Also Grüß Gott ihr da drüben, bin der paparazzi auf der Tour. Anschließend Räder fertig machen, Pulser und Computer bereit – wir leben schließlich 2002, da geht nix ohne Technik und Medizin auf dem Bike. Wie so oft sagen die Fahrräder viel über die finanzielle Lage der Patienten aus und die Abteilung Schwarzwald scheint den Absturz des neuen Marktes locker weggesteckt zu haben. Paul hat mal eben custom Laufräder für 1200 Euro in seinem maßgeschneiderten Pinorelloflitzer eingesteckt. Versteht sich von selbst, dass das der original Telekomrahmen ist. Allerdings in babyblue. Für mich ab jetzt Paul mit dem Kaugummi/Bonbon Fahrrad. Edwin aus der Schweiz, der Kollege mit dem größten Gonzo jenseits von Mike Krüger hat speziell für die Straßenverhältnisse in den südtiroler Alpen und für die Atlantikküste ein Velo zusammengeschraubt. Ein handgemachter Müsing Mtb frame mit Rennlaufrädern und Triathlonlenker. Merkwürdiges Teil, zeimlich fahrradkuriermäßig, aber wenn’s hilft...sehr unterschiedliche Rädchen hier am Start. Frank aus Hamburg fährt nen Rahmen, der mindestens 75 cm misst. Bis zum Ende der Reise rätseln wir ob der jetzt mit 26 oder 28 Zoll fährt. Unmögliche Dimensionen die Kiste. Also die Truppe ist ne recht bunte Mischung verschiedener BikeMutationen. Eins haben aber alle außer Frank gemeinsam. Schnellstmöglich über die Alpen flitzen. Die unglaublich schöne Natur, die uns in den nächsten Tagen erwartet ist Nebensache bis scheißegel – scheint zumindest so. Pünktlich um 9.00 trifft Richard ein, mit Begleitfahrzeug und Hänger für Kreislaufkollapse und technische Katastrophen aller Art. Gerüchten nach ist Richard einer der härtesten, und mit 110 Kilo Lebendgewicht auch einer der Schwersten Workaholics in der BikeRepublik. |
||||||||||||||||||
| Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 ) | ||||||||||||||||||
Highway to Hill
Für mich ab jetzt Paul mit dem Kaugummi/Bonbon Fahrrad. Edwin aus der Schweiz, der Kollege mit dem größten Gonzo jenseits von Mike Krüger hat speziell für die Straßenverhältnisse in den südtiroler Alpen und für die Atlantikküste ein Velo zusammengeschraubt. Ein handgemachter Müsing Mtb frame mit Rennlaufrädern und Triathlonlenker. Merkwürdiges Teil, zeimlich fahrradkuriermäßig, aber wenn’s hilft...sehr unterschiedliche Rädchen hier am Start. Frank aus Hamburg fährt nen Rahmen, der mindestens 75 cm misst. Bis zum Ende der Reise rätseln wir ob der jetzt mit 26 oder 28 Zoll fährt. Unmögliche Dimensionen die Kiste. Also die Truppe ist ne recht bunte Mischung verschiedener BikeMutationen.