Menu Content/Inhalt
Home arrow Highway to Hill
Highway to Hill ...
Beitragsinhalt
Highway to Hill ...
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Seite 9
Seite 10
Seite 11
Seite 12
Seite 13
Seite 14
Seite 15
Seite 16

Phu, haben wir uns verdient. Das Wetter ist noch auf unserer Seite, obwohl es heute eigentlich noch regnen soll. Naja, werden wir auf der Rückseite unseres nächsten Joch erfahren. Es gibt Apfelstrudel für fast die komplette Besatzung. Scheint die Wunderdroge für alpine Velopiloten zu sein. Ich stürze mir heimlich eine Flädlesuppe hinter die Binde. Aufgetankt mit Power die nächsten 5 flachen Kilometer. Man diskutiert über Hämoriden und Cremes, wie man diese lindert. Naja, noch ist`s ja nicht so weit. So, das verfluchte Hahntenjoch wartet. Und wir werden es knacken. 17 .....auf knapp 2000h/m stehen da vor uns. Es geht durch Tunnels und scharfe Kurven. Phil muß sogar noch ab und zu wieder zurückfahren zwecks Fotosession. Paul erzählt mir dann später, dass er die Tour bereits zum 2. mal fährt, wenn er übers Oberjoch kommt, könne er auch am Hantenjoch Puls halten...Lügner! Aber er hat durchgehalten. Erstaunlich viele Mopeds überholen uns.

Aha, denn fast am Ziel gibt`s ne gemütliche BikerKneipe im Hüttenstil. Alle Teilnehmer haben die Ausschreibung ausführlich gelesen, deshalb sollte auch keiner jammern, wie Sklaventreiber Phillip beim Abendessen von sich gibt. Frank hatte heute nicht nur ein schwarzes bike sondern auch nen schwarzen Tag. Er fährt sich sauer und muß absteigen. Highway to Hill ...Ebenfalls Heinrich und Fritz, um den Kreislaufstillstand zu entkommen. Fritz, dem Alter nach der Häuptling der Truppe vermeint selbstverständlich seinen Fußmarsch. Endlich am Ziel oben weht eine frische Briese und wir müssen uns unsere Straps und ein Jäckchen anziehen. Kühe laufen über die Straße und behindern den Verkehr. Die haben aber hier das Recht, schließlich wohnen die hier und alles auf 2 Rädern ist Tourist. Gut 10 min vergehen, bis die Crew wieder komplett ist. Die Erstankömmlinge mittlerweile blau gefroren, die letzten mit glühenden Ohren und Bernhardienerzunge durchs Ziel. D....., das war nicht von schlechten Eltern. Belohnung folgt. Herrliche Abfahrt. Die Crew teilt sich wieder in Kamikazepiloten, Radrennfahrer und Cruiser. Man spürt wie die Luft in Richtung Tal langsam wärmer wird, je tiefer wir kommen und in die Waldgegend eintauchen. Richard wartet auf uns mitten in den Bäumen und lotst uns zu unserer Bleibe.,..Whau! Nettes Anwesen hier. Räder in den Keller, Relaxprogramm. Haben wir uns verdient.

Ich bekomme ein Einzelzimmer und die beiden Seelöwen Rich und Phil dürfen heute Nacht um die Wette jaulen. Prima. Runter mit den Klamotten und rein ins Pool. Phil kommt auch mit. Abteilung Schwarzwald saugt die letzten Sonnenstrahlen bei nem kühlen Weizen und Abteilung Hochleistungsendstufe: Klaus, Flo, Stefan und selbstverständlich Papa Ed besorgen´s sich noch mal so richtig bei nem Stündchen Joggen. Zwei so Jochs, wen juckt das schon, davon wird unsere Elite nicht müde. Ich setze mich in die kalte Sauna, Phil kommt nach. Unangenehm...ok, bis das Ding die 100 Grad C erreicht hat wird das Tischtennisturnier Mainz-Bayreuth ausgetragen. Barfuß auf nassen Fließen. Mann war das ein Spaß. Phil hat in seinem Teens sogar mal in Verein Ping Pong gespielt..ha, aber Bth. hat trotzdem 2:1 gewonnen. Knapp! Die Stylepoints gehen nach Mainz. Eine Revanche beim Billard wird ausgemacht. Die Sauna glüht- schnell rein.

Angenehm geplättet setzen wir uns an die Abendmahltafel. Die hübsche Bedienung, die uns beiden schon im Schwimmbad auffiel nimmt unsere Bestellung auf. Und ich sag noch zu Phil, die ist noch keine 18, Alter, glotz da nicht so hin...aber hey, auf jeden Fall geschlechtsreif und so im „Waitresslook“...superbe. Was soll die arme nur denken, wenn 10 Männer auf sie starren und doofe Sprüche rauslassen. Eigentlich peinlich, aber Mann denkt nun mal mit Cock. Die Salatbar wird vernichtet, die Hauptspeisen angerichtet. Wir schlagen uns die Kugel voll und als die Sonne so hinter dem Horizont verschwindet, ziehen dicke schwarze Wolken auf. The big rain is coming in. Hoffentlich nur heute Nacht. Keinen Bock morgen 100 Km naß wie ein Wischlappen über die Alpen zu schlittern. Bis denne.



Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 )