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Highway to Hill ...
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So, jetzt biegen wir links über den River und verlassen Österreich, fahren kurz durch die Schweizer Grenze und sind 5 min später in Italien? Hä? Oder so ähnlich, waren jetzt zu viele Grenzen um noch durchzublicken. Wir fahren im Schatten wieder kernig bergauf. Am Top wartet Gott sei Dank Richard mit Verpflegungswagen. Aber da 90% der Gruppe Hochleistungssörungen haben, verzichtet man auf Zucker und anderes Gift. Klaus prahlt stolz, dass er seit 4 Jahren keine Cola mehr angerührt hat. Also trinkt man nur lekker lauwarmes Wasserchen. Als letzter kommt unser Mann aus dem Norden, Frank an, schweinbar der einzige, der die Tour so richtig nach seinem Geschmack genießt. – Richard, Cola! Genüsslich gluckt er Schluck für Schluck das schwarze Zeug weg und so manch einer würde doch auch gerne von dem süßen Saft kosten. Oder, Klaus? Aber hey, nur nix anmerken lassen. Ein Sportler trinkt kein Cola. Ahh, Frank setzt nach nem ½ Liter ab. Das hab ich jetzt gebraucht! Klaus läuft der Speichel aus dem Mund. Phil will eigentlich auch und – na wer sagt´s denn, 4 Jahre clean und doch wieder`n Schluck, oder zwei, oder... Nach der Pause sind ca. 5 Liter Cola weggepumpt worden von den ach so starken Jungs. Jetzt aber los, sonst verbrennt der Zucker noch ohne uns.

Highway to Hill ... Downhill nach Nauders. Ed kommt mit dem Leben davon, als ihn ein Auto frontal rammen wollte und ihn ein Wohnwagen überholt. Schwierig bei der Breite des Sträßchens und der Schwächste bleibt nun mal wie immer der Radfahrer. Aber Glück gehabt. Außer Herzstillstand alles grün. Wir sehen einige Radler, die einfach keine Serpentinen fahren können, oh man, das ist echt ne Gefahr für alle anderen Beteiligten hier. Dann lieber um die Kurve tragen Jungs.

Das Wetter wird zunehmend graver. Leichter Nieselregen macht sich breit. Hindert aber Phil und Paul nicht daran, einen Zielspurt zum Rechensee durchzuziehen. Schöner See, wenn`s nicht so trüb wäre heute, aber merkwürdige Gebäude. Einmal die Kirche, die bis zur Hälfte im Wasser steht, so ne Art Denkmal an Früher, wie das Wasser noch niedriger war und dann die ufoartigen Überlaufbecken oder Außerirdischen-Landezonen oder Trichter zur Hölle oder...wir befinden uns mittlerweile auf einem Radweg. Ein leichter Anstieg und dann runter zur Staumauer. Hier war eigentlich ein Fotoshooting geplant, aber bei dem Wetter? Geiles Gefühl über den riesigen Damm zu fahren. Weiter zum nächsten Tümpel, diesmal Natur, der Haidersee. Wäre sicher im Sonnenschein auch sehenswürdiger. Und da, das nächste komische Gebäude. Ein riesiges Betonei, so groß wie ein Fußballfeld. Doch was Außerirdisches. Eine Versteinerung eines Gozilla-Ei`s, wer gibt da Antwort auf kosmische Fragen? Aha, ein Bunker aus dem Ersten Weltkrieg soll das sein. Weiter Richtung Glurns (ja so heißt der Ort tatsächlich) treffen wir auf noch so ein Ungetüm.



Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 )