|
Seite 3 von 3
Kochen:
Sämtliche Wurzelgemüse in winzige Stückchen schneiden. Je kleiner desto besser. Aber bitte Sellerie, Möhren etc. vorher schälen. (Wer keinen Sparschäler hat, kostet ca 1,50 Euro in einem Kaufhaus Deiner Wahl, muss halt die Teile mit dem Messer schälen. Macht keinen Spaß, sag ich jetzt mal so.)
Alles in einen Behälter.
- Viertelliter Wasser zum Kochen bringen, dann Brühwürfel drin auflösen. (WICHTIG: nicht im Wasserkocher, sonst schmeckt der kaffee morgen früh ganz komisch … alles schon da gewesen …)
- >Auch Knobi und Zwiebeln zerhacken.
- >Dosen von Mais und Bohnen öffnen und Glibberwasser abgießen, dann in einem Sieb durchspülen, sonst zu schleimig. Wer’s schleimig mag oder kein Sieb hat, spült halt nicht.
- Hühnerteile abwaschen. Geht beides, die gefrorenen aus ’m Supermarkt (aber vorher auftauen, entweder nen ganzen Tag bei Zimmertemperaur oder ca. ’ne Stunde im KALTEN Wasser) oder frisch vom Schlachter. Ist natürlich schmackhafter.
- Öl plus Paprikapulver und Salz und Pfeffer in der Tasse verrühren, so dass es eine sähmige Konsistenz gibt. Nicht so dünn wie Sahne, aber auch nicht so dick wie Joghurt, comprende?
- Öl in die Kasserolle, Hühnerteile rein, evtl noch Rippchen, und alles mit der Marinade einpinseln. Ruhig kräftig, von beiden Seiten.
- Alufolie drüber, oder – wer hat – ’nen Deckel und ca. 45 Minuten bei Vollgas (220 Grad) schmoren lassen.
- Deckel oder Folie runter und nochmals ca. 15 Minuten offen rösten. Durch sind die Dinger schon, daher mehrmals einpinseln, sonst verbrennt das.
- Kasserolle aus dem Ofen nehmen, Hühnerteile rausnehmen und kurz beiseite stellen. Den Bratensaft bis auf ca. ein Viertel abgießen, da machen wir später noch n’ Sößchen draus.
- Kasserolle auf mindestens zwei Herdplatten stellen und richtig heiß werden lassen.
- Bisschen Öl rein.
- Zwiebeln, Knoblauch plus Tomatenmark (gibt ne tolle Bindung für die Soße) anschwitzen, dann, wenn glasig, Gemüse auch noch mit anrösten. Nur kurz. Zwei Minuten vielleicht.
- Ablöschen mit halbem Liter Rotwein. Aufkochen lassen.
- nach weiteren 5 Minuten die Brühe dazu und köcheln lassen. Dauert ca. noch mal ’ne viertel Stunde, bis halt fast keine Flüssigkeit mehr da ist.
- Nebenbei: Den anderen halben Liter sollte man bis jetzt schon ausgetrunken haben
- Jetzt die Hühnerteile wieder mit in die Kasserolle. Gemüse bisschen beiseite schieben und Huhn damit bedecken.
- Tomatenpürree, Tomaten, die frischen Paprika, die Bohnen und auch noch den Mais draufgeben.
- Deckel oder Folie drauf und ab in den Ofen. Vorsicht, Kasserolle wiegt inzwischen bestimmt 4 Kilo! Beide Hände sind gefragt, sonst Abendessen auf ’m Küchenboden.
- Reis aufsetzen. Verhältnis 1 Reis, 2 Wasser. Egal welche Menge, immer dieses Verhältnis. Oder Kartoffeln aufsetzen oder welche Beilagen Du auch immer dazu servieren willst …
- Schmoren lassen. Immer Vollgas, kann ja nix anbrennnen. Dauert aber trotzdem noch locker eineinhalb Stunden bis das Gemüse gar ist. Sellerie und Möhren sind die härtesten Kollegen, deshalb nach ’ner Stunde ruhig mal mit ner Schaschlik-Nadel, oder auch einem Nagel oder Messer – was eben verfügbar ist an Stechwerkzeug – reinpieksen. Und wenn die Nadel smooth durch die Möhre gleitet, dann ist das Menü fertig. Easy.
- Jetzt sollte auch die zweite Flasche Shiraz fast leer sein
- Teller auf ’n Tisch, Kasserolle in die Mitte, Reistopf daneben. Soll sich jeder nehmen so viel er will.
- James Brown auf den Plattenspieler (hat eigentlich noch jemand einen Plattenspieler im Zeitalter von CD, DVD, MP 3, MP4 etc? – Leute: Rettet das Vinyl!!!)
Und guten Appetit,
Matt
|