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Funky Chicken
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Funky Chicken
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Funky chicken … das war doch mal ’n Song von James Brown, oder?

Weiß nimmer genau, aber von irgendeinem Funketeer war das, bin ich mir sicher. Damals in London, im Madame JOJO`s als der legendäre Keb Darge (the King of acid funk) noch aufgelegt hat, haben wir auf jeden Fall darauf gerockt. Und wie. Ich erinnere mich noch gut, dass ich dort versucht habe, einige Breakdance-Schritte wie der gute James Brown zu machen. Ging aber in die Hose (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich hab mir ’ne anständigen Leistenzerrung geholt, die ich nach dem Aufstehen am darauf folgenden Morgen bis ca. vier Monate später jeden Tag spüren konnte. Also, liebe Leser, Breakdance und auch Northern Soul Dance ist ein harter Sport und sollte nur und ausschließlich durchgeführt werden, wenn man sich vorher ordentlich aufgewärmt hat. Also nicht einfach rein in die Disco und ’nen Spagat im Rhythmus zum Beat machen, tut weh. Besonders wenn man über dreißig ist. In diesem Alter sollte man sowieso Extremsport aller Art vermeiden. Aber geisteskranke Idioten wie ich ignorierern diesen Fakt gerne. Und nun hab ich das Elend. Erst mal fast zwei Wochen nicht mehr richtig laufen können, sieht immer aus als hätte ich geschwollene Eier … und dann die nächsten Monate Schmerzen. Beim Laufen, beim Kacken, beim Sex. Also lieber gemütlich mit einer Dame Deiner Wahl langsam übers Parkett schwofen (fränkischer Fachterminus, glaub ich. Also „ schwofen“ = tanzen) Was ja auch schon wieder ein dehnbarer Begriff ist. Denn wenn ich mir die Rock-’n’-Roll-Tänzer im Paar-Wettkampf so anschaue … aua, auch das kann schwer weh tun. Also lieber Walzer, das können meine Knochen vielleicht noch stemmen. Ohne Backflips, Spagat oder sich auf dem Kopf drehen.

Nun gut, das war wohl der funky chicken. Ein Erlebnis, nach dem mir nicht nur die Eier, sondern der komplette Gehapparat für Wochen geschmerzt haben. Grund genug, mein heutiges Rezept danach zu benennen.

Grundsätzlich muss ich gestehen, dass ich zwar leidenschaftlicher Hobby-Koch bin, aber keineswegs ein Gourmet – allerdings, wenn’s sich mal ergibt, schlemme ich gerne mal ein bisschen. Genuss Homo sapiens halt.

Nun widmen wir uns mal dem „FUNKY CHICKEN“



Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 2. January 2007 )