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Wild dogs - mad gods
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Wild dogs - mad gods
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DAY 3

Dank der Schlafzerstörermücken bin ich der erste der wach ist und schleiche mich schon mal an den Frühstückstisch. Soll glaub ich das beste der Tour sein und so siehts auch aus. Von Früchten bis zu lokalen Spezialitäten alles am Start. Lekker. Will ich wieder raus aus dem Saal um noch einige Morgenimpressionen zu schießen,hat man mich doch glatt eingesperrt. Ok,flüchte durch die Küche. Im Sonnenaufgang joggt mir Birgit entgegen. War bereits eineinhalb Stunden joggen,jetzt Joga Programm. Mit was für Fitness freaks bin ich da blos auf Tour. Es soll heute an die Südküste gehen. Die Sonne brennt hier in den Bergen. Wasser von der Quelle zapfen,ab in Richtung Mesera Ebene. Sehr schöne Gegend. Hochplateau mit ca 40qkm. Soll das größte flache Stück der Insel sein. Endlich mal keine Berge. Ganze 10 km geht’s flach. Aber wenn schon flach,dann wenigstens im Zeitfahrertempo. Voraus David,der natürlich keinen Plan hat wo er sich befindet. Martin versucht mit zuhalten,aber David reißt aus. Daraus folgt,man verfährt sich im Chaos der Oliven Bäume. Bergziege kennt seine Trials genau,und nur so kommt man durch das Labyrinth der Olivenbäume. Er hat nen leichten Hals,aber muß cool bleiben,weil Streß in der Gruppe fur alle Beteiligten Scheisse ist. Wir schüren durch Oliven und Korn. Stop in Platanos. Melone und Kaffee. Endlich dürfen wir wieder Berge kneten. Höllische 10 bergauf km in das Asterusia Gebirge stehen uns bevor. Die Melone ist schon bald wieder raus geschwitzt. Am Peak wartet ein kleines Kloster auf uns. Wider ne kurze Unterbrechung. Erstenss muß Markus smalltalk mit den Mönchen halten und zweitens erste Panne. Laura muß flicken. Wir fahren am Peak ca 8 km entlang. Links schauen wir auf die Mesera Ebene,die da liegt wie ein gigantischer bewachsener Vulkan,rechts spiegelt das herrlich blaue lybische Meer. Endlich,der lang verdiente Downhill nach Lendas. 700 Hm – Veeeerdammt,was ne Abfahrt. Kette rechts und Schuss! Lendas ist ein kleines Fischerdorf mit kaum Tourismus. Schotter kennt die Locals und macht uns ne Bleibe und lekker Abendessen bei Katharina klar. Sonne knallt noch immer,also Strand alarm! Das Meer ist aber noch sau kalt. Wiebke springt trotzdem. Können wir das auf uns sitzen lassen? Also Martin – Punk oder Pussy? Wir steigen ein, auf das unsere Männlichkeit aus Minimal schrumpft. Gute Erfrischung. Nach der Dusche auf zu Katharina,Hunger in der Magengegend. Wie üblich,feines Abendbrot,heute mal wieder ohne Teller,dafür als Nachtisch Überdosis Hohnig Jogurt.



Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 )