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Wild dogs - mad gods
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Wild dogs - mad gods
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Der 100 km Härte Tag

In der Morgenstimmung in der Lassithi,deren Anblick ihresgleichen sucht,frühstücken wir. Die Hochebene liegt noch im Schatten des Dikti Gebirges. Kühl,leicht bewölkt. Wir biken die ersten km im Tal der Windmühlen. In Avarkodes geht’s erstmal beran in Richtung Limnakaro Ebene. Passhöhe 1335 hm. Wieder mal genau das richtige zum Frühstück. Die Wolken verziehen sich je höher wir kommen. Man kann die letzten Tage nicht leugnen und es zeichnen sich deutlich Konditions und Leistungs Unterschîede ab. Vereinzelt kommen die Piloten auf der kleinen Hochebene,die wie eine grüne Oase wirkt in der kargen Gebirgslandschaft,an. Martins Bremse lekkt,was verheerende Folgen beim anschließenden Downhill haben kann. Aber Birgit hat Entlüftungswerkzeug im Jeep. Reparaturpause. Bremse wieder fit geht’s runter in das Dorf Katofini. Schotter und Beton wechseln sich ab. Unser nächstes Ziel ist die Hochebene von Omalos,wieder auf 1350 hm rauf,meine Fresse. Armin ist bleich,droht von der Kiste zu fallen,während David noch immer den Speed angibt. Der Weg nach oben zieht sich unendlich. Aber bald kommt die Belohnung! Wunderschönes grünes Hochplateau mit jeder Menge Ziegen. Eine kleine Kapelle spendet uns Schatten,picknick time. Wiebke kommt mit dem Jeep an,allerdings zieht sie so dermaßen die Mundwinkel nach unten,man könnte Angst kriegen. Und warum? Auf dem völlig überladenen Wagen war ihr Rucksack befestigt – leider nicht fet genug. Der kann jetzt also irgendwo die letzten 40 km liegen. Wir stopfen uns mit Feta,Tomaten un Brot voll und relaxen ein wenig. Martin erklärt uns,dass das Becken im Winter ein See ist und im Sommer von den Bauern genutzt wird. Wasser wird an einer Quelle nachgefüllt und wir machen uns auf die Socken. Wir bleiben am Peak,es geht recht hügelig,aber nicht zu steil zur Sache,immer mit Blick aufs Meer. Vor uns liegen lila rote Felsen. Und nun zum längsten Downhill der gesamten Tour. Wir sehen unser Ziel bereits,Irapetra,die reichste Stadt der Insel. Doch die Entfernung täuscht,wir haben noch gut 40 km vor uns. Die wechselnde Landschaft fliegt an uns vorbei. Bei der Abfahrt ist höchste Vorsicht geboten,denn der Schwierigkeitsgrad der Strecke ist sehr unterschiedlich. Von zart bis hart,alles am Start. Wir rollen durch Metaxxchori ei kurzes flaches Stück und schon geht’s wieder nach oben in die Gegend der Katharo. Nur noch ein Paß zu überwinden,“nur“. Aber wir mogeln uns auch da noch rauf. Als Krönung des Trips rollen wir 15 km runter nach Irapetra. Nach 5 Tagen Berge,Meer und Dörfer,schon ein Bischen komisch wieder in eine Großstadt einzulaufen. Das Astronhotel welcomes us. Am Abend geht’s an die Promenade in ein schnuckeliges und lekkeres Restaurant. Die Bedienung wirkt anfangs sehr nett und gibt uns Wein aufs Haus. Kommt aber dann die Rechnung,wendet sich das Blatt. Der Chef hier versucht uns abzu zocken,Verbrecher! Noch ein kleiner Bummel durch die Straßen und wir fallen ins Bett.



Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. November 2006 )